Lob vom Ministerium

Uuups! - Das ging ja wohl daneben!
Dabei hatten sich die traurigen Figuren, die sich seit Jahren intensiv bemühen, Solvida möglichst intensiv zu schaden, das so schön ausgedacht: „Wenn wir schon, trotz aller Anstrengungen, keine juristische Handhabe gegen Solvida finden, dann versuchen wir es eben hinten herum.“ Sie erfanden wilde Räuberpistolen über die Zustände in Solvida und fanden sogar einen angeblich Geschädigten, dessen Namen sie benutzten. Damit gingen sie zur Aufsichtsbehörde (Conselleria de igualdad y politicas inclusivas) in Valencia, um die schlimmen Zustände in Solvida anzuprangern. „Ein illegales Altersheim würde betrieben, alte Menschen würden ausgebeutet, müssten Ihr Geld abgeben, würden mangelhaft versorgt.“

Die Inspektoren, die die Behörde daraufhin im Juli 2017 zu einer unangemeldeten Kontrolle entsandte, waren vorsichtig. - Sie ließen sich vorsichtshalber von einem kräftigen Ortspolizisten begleiten. Pistole inklusive. „Nicht, dass die schlimmen Betreiber von Solvida auch noch renitent würden.“ Entsprechend waren die Mienen beim Eintreffen in Solvida. Misstrauisch, abweisend. Umso größer die Überraschung über den freundlichen Empfang. Stolz führte der Betreiber, Harald Wolff, die Beamten durch das Haus. Jede Tür wurde geöffnet. Bei den Bewohnern wurde natürlich vorher höflich angefragt. Diese ließen die Kontrolleure gern herein, stolz auf ihre Wohnung und glücklich mit ihrem Leben in Solvida. Gern gaben sie Auskunft über Ihre Lebensumstände und Vereinbarungen mit Solvida. Es gab nichts zu verbergen. Auf die Frage, ob Solvida Zugriff auf die Konten von Bewohnern habe, gab es Gelächter „Allein die Frage ist lustig! Wie kommen Sie denn auf sowas?“ Ob sie ihr Haus hergeben mussten? „Blödsinn! - Man hat mir beim Verkauf geholfen, über den Erlös verfüge ich selbst!“

Bei bettlägerigen Bewohnern war man anfangs sehr skeptisch. „Sollten die nicht lieber in ein Heim?“ „Fragen Sie sie selbst! Und, wenn ja, in welches?“ Es ist ja gerade die Angst vor dem Heim, die die Menschen an Solvida bindet. Die Inspektoren untersuchten die Patienten fachmännisch auf den Pflegezustand, auf Wundliegen und weitere Probleme, die bei Langzeitpflege auftreten können. Sie waren beeindruckt von der Professionalität der Pflege, vom exzellenten Zustand der Patienten, der vorbildlichen Dokumentation. Besonders positiv vermerkten sie die Zufriedenheit der Menschen und die gute Stimmung im Haus. Auch eine derart komfortable, gepflegte und gut ausgestattete Einrichtung wie Solvida hatten sie, wenn überhaupt, selten zu Gesicht bekommen.

Nun gibt es ja noch die Formalien. Auch die müssen stimmen. Verträge wurden kopiert, allein 17 Gehaltsabrechnungen festangestellter Mitarbeiter wurden kopiert. Alle nach Tarif! Angemeldet und sozialversichert! Wo gibt es denn sowas? Ausbildungsnachweise, Genehmigungen mussten vorgelegt werden. Eine Immobilie und ein paar Pfleger allein machen noch kein seriöses Betreutes Wohnen.

Mitte Oktober 2017 trat der Geschäftsführer von SolvidaCare, Thomas Herrera Schäfer, bei der Direktion in Alicante zum „Rapport“ an. Alle Erkenntnisse waren überprüft, die Beobachtungen ausgewertet. Die Ergebnisse wurden besprochen. Der Ton war freundschaftlich, die besprochenen Ergebnisse vorbildlich. Einige kleinere Formalien sind zu korrigieren. Auch die Behörde hatte einige Korrekturen im Genehmigungsverfahren nachzuholen. Kein Problem! Wird erledigt! Solvida und SolvidaCare stehen glänzend da. Die kritische Überprüfung ergab keinerlei Bestätigung der behaupteten Missstände. Wieder einmal entlarvten sich die „Kritiker“ selbst. Umsonst gesudelt!