500 Millionen Euro – in Solvida verschwunden?

Es war noch zu der Zeit, als DiaCare für die Betreuung der Menschen in Solvida verantwortlich war. Ein älterer Herr, damals 91, wollte einer Nachbarin, damals 89, eine Freude machen. Er schenkte ihr einen 50 Euroschein. Sie war glücklich, ließ sich einige Zeitschriften mitbringen und bekam des Wechselgeld. Am nächsten Tag bemerkte sie einen Verlust – ihre 500 Euro waren weg. Sie wusste genau, dass der Schein gestern noch da gewesen war. Man hatte sie bestohlen! Aufgeregt ging sie zu dem Nachbarn, von dem sie den Schein bekommen hatte. Der machte sich auf den Weg zur Ortspolizei und erstattetet Anzeige. „In Solvida seien einer Dame 500 Millionen Euro gestohlen worden.“ Bei der Ortspolizei kannte man Solvida und löste den „Fall“. Die eigentliche Sensation war der Fußmarsch, den der Mann tatsächlich geschafft hatte. Als er nach Solvida gekommen war, lag er nämlich monatelang bewegungsunfähig im Bett. Dann saß er im Rollstuhl und schließlich konnte er wieder laufen. Selbst, wenn es zum Rathaus und Polizeistation in Beniarbeig nur wenige Schritte von Solvida sind – Respekt! Inzwischen sind beide verstorben, Er mit 92 und sie mit 90. Heute erinnert man sich in Solvida mit Schmunzeln an solche und andere Episoden.

Aktueller und absolut nicht lustig ist der Fall D.. Wir erinnern uns, dass die Ehefrau von Herrn D. ihn vor einem spanischen Gericht auf Entmündigung verklagt hatte. Die Behauptung, dass sie mit ihm bis zu seiner gesundheitlichen Krise und seinem Krankenhausaufenthalt in trauter häuslicher Gemeinschaft gelebt hatte, war dreist gelogen. Er hatte über 7 Jahre von ihr getrennt bei einer Freundin gelebt. Getrennte Wohnsitze, getrennte Konten, getrennte Renten. Aber das Ehepaar war nicht geschieden und so konnte sie als Ehefrau den Anschein der treusorgenden Gattin vortäuschen, als er sich nicht wehren konnte. Durch seine Parkinson-Erkrankung ist er körperlich beeinträchtigt und durch die Nebenwirkungen der Medikamente macht er zeitweise einen verwirrten Eindruck. Er war schon immer etwas eigenwillig und sehr misstrauisch gewesen. Immer aber auch sehr scharfsinnig. Anfang 2017, als die Krise akut wurde, flüchtete er nach Solvida, wo er Harald Wolff kannte und vertraute. Dann kam er ins Krankenhaus und wurde weiter nach Deutschland gebracht. Dort bekam seine Frau eine vorläufige Betreuungsvollmacht und holte ihn später in ein Pflegeheim unweit Solvida. Man erzählte ihm, dass Solvida geschlossen und Harald Wolff mit gestohlenem Geld geflüchtet sei. Durch Freunde erfuhr er Monate später, dass das gelogen war und er flüchtete erneut nach Solvida. Wenige Tage nach dem Umzug räumte seine Frau sein Konto in Spanien ab. Solvida finanzierte nicht nur seinen Aufenthalt und seine Pflege, sondern auch Taschengeld und ärztliche Behandlungen vor. Monatelang. Mit -zigtausend Euro. Um sein spanisches Konto aufzufüllen und seine Rechnungen bezahlen zu können, beauftragte er seine Bank in Deutschland, 50.000 Euro auf sein spanisches Konto zu überweisen. Dazu ließ er sich im Büro von Solvida einen Brief schreiben, den er unterschrieb. Zwischenzeitlich hatte seine Frau die Entmündigung beantragt (Zu dem Thema siehe weitere Blogbeiträge) und über ihren Rechtsanwalt seine Bank in Deutschland anschreiben lassen. In dem Schreiben wurde dreist gelogen, Herr D. sei geschäftsunfähig, deshalb dürften Anweisungen von ihm nicht ausgeführt werden. Deshalb wurde auch die Überweisung über die 50.000 Euro vorsichtshalber nicht ausgeführt. Herr D. erfuhr davon zunächst nichts.

Er erfuhr allerdings, dass das Geld auf seinem spanischen Konto nicht ankam. Als er in der Verhandlung über seine Entmündigung zu Solvida befragt wurde, erwähnte er, dass er 50.000 Euro vermisse, die bei ihm nicht angekommen seien. Außerdem reklamierte er, dass von seinem spanischen Konto Beträge von einem Reisebüro abgebucht worden seien, obwohl er nicht verreist sei. Das wurde von seiner Frau, die als Klägerin an der Verhandlung teilnahm, ganz frech so erklärt, dass Harald Wolff die 50.000 Euro veruntreut und Flugreisen auf Kosten von Herrn D. unternommen hätte. Dreist gelogen! Die 50.000 waren nie bewegt worden und die Reisende war sie selbst gewesen. Nachweislich! Dazwischen beschwerte er sich bitter über das Heim, in dem er zuvor gewesen war. Er sprach deutsch, Richterin und Anwälte verstanden nur spanisch. Dazwischen die Übersetzer, die ihn nicht kannten und seine komplizierte Ausdrucksweise nicht zuverlässig interpretieren konnten. Die gezielte Verwirrung und Falschinformation wurde so ausgelegt, dass man Herrn D. schützen und entmündigen müsse. Nun wurde nicht mehr mit ihm geredet, sondern die Juristen entschieden über ihn. Er wurde entmündigt. Weil Solvida so schlimm ist, dass dort sogar Geld verloren geht, musste er aus Solvida ausziehen und seine Frau verwaltet nun sein Geld. Als er am nächsten Tag aus Solvida abgeholt werden sollte, weigerte er sich, aus Solvida auszuziehen. "Dann muss man mich tragen und ich schreie!" Ca. zwei Wochen später, beim zweiten Versuch, als er sich wieder weigerte, wurde er aufgrund des Urteils mit der Polizei abgeholt. In dem Heim, in das er gebracht wurde, wurde ihm zuerst das Mobiltelefon abgenommen. Seitdem versucht er immer dann, wenn er Besuch bekommt, mit dem Telefon des Besuchers Kontakt zu Solvida aufzunehmen, damit er zurückgeholt wird.

Gleichzeitig verbreiten dieselben Leute im Umfeld von Frau D., die seit Jahren mit immer aberwitzigeren Erfindungen Solvida schädigen wollen, weiterhin die Lügen zu den Veruntreuungen, die nachweislich nicht stattgefunden haben. Hier noch einmal das passende Zitat von Bertold Brecht:

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“

Vielleicht denken Sie einmal an diese Erkenntnis, wenn Ihnen wieder einmal jemand etwas über Solvida oder Harald Wolff erzählt.

Geradezu originell ist ein weiterer Vorgang im Zusammenhang mit dem „rechtsstaatlichen“ Verfahren:
Aufgescheucht durch die hemmungslosen Beschuldigungen gegen Harald Wolff fordert das Gericht Harald Wolff zur Rechnungslegung in Sachen D. auf. Die Aufforderung erreicht Wolff am 17.09.2018 nachmittags bei Tarragona auf der Autobahn. Am 20.09.2018 vormittags bringt er die komplette Abrechnung persönlich in die Geschäftsstelle des Gerichts. Parallel läuft die Verhandlung in Sachen D. Wolff wird aufgefordert, sich zur Aussage bereitzuhalten. Ohne Vorladung, weil er grad mal da ist. Wenig später wird die Verhandlung beendet, ohne dass Wolff gehört wird. Über das Ergebnis wurde oben berichtet.

Am 02.10.2018 übermittelt der Anwalt von Frau D. eine Kopie des Urteils, das ihm am 28.09.201 zugestellt worden war, per E-Mail an Wolff, um die gewaltsame Abholung von Herrn D. für den nächsten Tag anzukündigen und zu rechtfertigen. Im Urteil liest Wolff, dass das Gericht ihn auffordert, nunmehr innerhalb von 5 Tagen Rechnung zu legen. Das hatte er, gemäß Eingangsstempel des Gerichts, bereits am 20.09.2018 getan. Ihm selbst wird das Urteil nicht zugestellt. Das Gericht äußert sich nicht zu der vorgelegten Abrechnung. Wolff ist am Verfahren weder beteiligt, noch stehen ihm Rechtsmittel zu. Solvida genauso wenig. Die Gegenseite (in welchem Verfahren eigentlich?) lügt weiterhin hemmungslos über angebliche Schandtaten von Wolff und der kann sich nicht dazu äußern. Die mit Belegen und Kontoauszügen belegte Abrechnung, die vieles aufklären und dem Prozess eine andere Wendung hätte geben können, wird schlicht ignoriert. Rechtsstaat ist etwas anderes!

Und die 500 Millionen sind auch nicht wieder aufgetaucht!